Steirische Harmonika – Das kleine Einmaleins zum Instrument

Die Harmonika kennt jedes Kind – auch dank der vielen Geschichten, die sich um dieses Musikinstrument drehen. Doch worum handelt es sich bei diesem überhaupt und welche Alleinstellungsmerkmale bringt die steirische Harmonika mit? Diese Frage wird in diesem Ratgeber ausführlich behandelt. Wir gehen für Sie auf die Eigenschaften und Besonderheiten des Instruments, das häufig mit der österreichischen Region Steiermark verbunden wird, ein, um Ihnen ihre Vorzüge präsentieren zu können. Vorneweg: mit den typischen steirischen Tradition hat diese Variante einer Harmonika nur wenig zu tun. Viel mehr erfreut sie sich in Bayern, im Tiroler Land, in Tschechien und in der Slowakei einer regen Nachfrage.

Worum handelt es sich bei der steirischen Harmonika?

Im Fachjargon wird die Steirische Harmonika auch als bisonorisches diatonisches Knopfakkordeon bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eines der Hauptinstrumente der alpinen Regionen. Sie unterscheidet sich von anderen diatonischen Knopfakkordeons dahingehend, dass sie stärkere Bässe und eine sogenannte Gleichton-Funktion aufweist. Letztgenannte entstehen durch die großen Saiten, die mit Duraluminiumrohrrahmen versehen sind und eine spezielle Kammerkonstruktion aufweisen. Ebendiese verstärken die Bässe der steirischen Harmonika extrem, um ebendiesen lauten Klang zu erzeugen. Dieser erinnert nicht selten an eine Helikontuba – ein Bleichblasinstrument aus Mitteleuropa.

Wann wurde die steirische Harmonika eigentlich erfunden?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, die das Musikspielen auf der steirischen Harmonika ausprobieren oder gar professionell erlenen möchten. Der Erfinder Cyrill Demian entwickelte das Akkordeon gemeinsam mit seinen Söhnen im Jahre 1829 und lies dieses direkt danach patentieren. Da die Harmonika als Form dieses Instrument gilt, kann auch für sie dieses Gründungsdatum genannt werden. Erstmals vorgeführt wurde sie allerdings deutlich später – und zwar im Jahre 1970. Damals sollte der musikalischen Kultur der Alpenregionen Tribut gezollt werden. Bis heute erfreut sich die steirische Harmonika dort einer riesigen Popularität.

Ab wann sollten Sie die steirische Harmonika erlernen?

Gerade in den besonders traditionellen Regionen im deutschsprachigen sowie im slawischen Raum gibt es zahlreiche Jugendliche und Kinder, die sich gerne näher mit dem Instrument beschäftigen möchten. Sie können auch im gehobenen Alter noch Fuß fassen und den Umgang mit der steirischen Harmonika erlernen. Ein gewisses Maß an Geduld ist hierbei jedoch sehr wichtig, da es sich um ein sehr sensibles Instrument handelt. Dennoch gilt wie etwa bei der Flöte: je früher Sie die Techniken für den Umgang erlernen, desto sicherer werden Sie Umgang.

Wo kann eine steirische Harmonika günstig erworben werden?

Am besten ist es heutzutage, im Internet nach einer steirischen Harmonika zu suchen. Schließlich finden Sie in der digitalen Welt viele Anbieter, über die Sie mit Hilfe eines sogenannten Vergleichstools die Preise der einzelnen Produkte direkt einsehen können. Achten Sie darauf, dass der Lieferumfang Pflegemittel enthält. Eine steirische Harmonika muss sehr gründlich gepflegt werden. Reinigungsmittel können allerdings teuer sein, da es sich um ein sehr sensibles Musikinstrument handelt. Wenn dieses m Angebot integriert ist, können Sie mit einem Kauf nichts falsch machen. Die Preise für eine steirische Harmonika variieren zwischen 1.500 und 3.000 Euro, wobei es nach oben hin keine offenen Grenzen gibt. Besonders hochwertige steirische Harmonikas können auch mehr als 5.000 Euro kosten.